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HWK Münster | April 2025
Silberne Meisterbriefe für HWK-Prüfer
Im Rahmen der Meisterabschlussprüfung im Fleischerhandwerk erhielten drei Mitglieder des Meisterprüfungsausschusses ihre Silbernen Meisterbriefe.
Für das Arbeiten an Maschinen in der Werkstatt ist ein Gehörschutz unerlässlich. (Foto: © auremar/123RF.com)
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August 2019
Ob in der Werkstatt oder im Büro der Geschäftsführung: Lärm nervt nicht nur, er kann sogar regelrecht krank machen. Es geht auch leiser!
Lärm stört nicht nur die Konzentration, er stresst, kann Auswirkungen auf den Blutdruck haben und unter Umständen sogar das Gehör irreparabel schädigen. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) gibt einige Tipps, wie sich schädigender Krach mindern oder vermeiden lässt, oder wie sich Mitarbeiter davor schützen können.
Im Büro sollte der Schallpegel höchstens zwischen 40 und 50 dB(A) liegen, was etwa einem Flüstern entspricht. Konzentriertes Arbeiten ist dann möglich. Um diese Ruhe zu gewährleisten sollten man auf folgende Bedingungen achten:
In der Werkstatt kann laut BGHM eine Lärmbelastung von 80 bis 85 dB(A) auftreten, was für das Gehör gefährlich werden kann, denn das entspricht dem Lärm einer Hauptverkehrsstraße. Wer diesem Geräuschpegel längere Zeit ausgesetzt ist, bei dem sind die Ressourcen des Gehörs, beziehungsweise Innenohrs, schnell aufgebraucht.
Hat der Mitarbeiter ausreichend Zeit, sein Gehör danach zu schonen und sich von der Lärmbelastung zu erholen, minimiert er das Risiko, einen lebenslangen Gehörschaden zu erleiden. Besonders stark ist die Belastung in der Werkstatt, wenn Maschinen zum Einsatz kommen.
Das müssen Arbeitgeber beachten, um ihre Mitarbeiter zu schützen:
Für die Arbeiten in einer Stahlbauhalle sind die Anforderungen noch höher, denn hier ist das Gehör bei einem Schallpegel von 85 bis 100 dB(A) nicht nur durch Dauerlärm einem Risiko für eine Schädigung ausgesetzt. Die Berufsgenossenschaft weist darauf hin, dass bereits ein einzelner Schlag mit einem zehn Kilo-Hammer auf eine Stahlplatte bei Beschäftigten zu einem sofortigen lebenslangen Gehörschaden führen kann, denn dieser extrem laute Schlag kann zu einem Knalltrauma führen.
Dementsprechend sind die gesetzlichen Vorgaben beim Arbeiten in Stahlbauhallen besonders umfangreich und streng. Über die bereits genannten Vorgaben, die Betriebsinhaber beim Schutz für das Arbeiten in der Werkstatt beachten müssen, gelten folgende Regeln:
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