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HWK Münster | April 2025
Silberne Meisterbriefe für HWK-Prüfer
Im Rahmen der Meisterabschlussprüfung im Fleischerhandwerk erhielten drei Mitglieder des Meisterprüfungsausschusses ihre Silbernen Meisterbriefe.
Im Jahr 2024 machten 272.163 Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Ausbildung im dualen System. (Foto: © auremar/123RF.com)
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April 2025
Im vergangenen Jahr befanden sich in Nordrhein-Westfalen knapp ein Prozent weniger Auszubildende im dualen System als im Vorjahr. Seit 2020 sinken die Zahlen.
Im Jahr 2024 machten 272.163 Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Ausbildung im dualen System. Das meldet das Statistische Landesamt. Damit ging die Zahl der Azubis damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent zurück. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl der Auszubildenden im dualen System um 10,4 Prozent. Im Jahr 2015 hatte es noch 303 681 Azubis in NRW gegeben.
Auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in NRW ging im Jahr 2024 zurück. Von den 272.163 Auszubildenden im dualen System haben 104.925 einen Ausbildungsvertrag neu abgeschlossen. Seit Beginn der Erhebung der Berufsbildungsstatistik in den 1970er Jahren war dies der zweitniedrigste Wert der Neuabschlüsse in NRW nach 2020, dem Jahr des Beginns der Corona-Pandemie (103.188 Azubis).
Im Jahr 2024 wurden 67.779 neue Ausbildungsverträgen von Männern abgeschlossen, 37.146 von Frauen. Damit lag der Anteil der Männer an den neuen Azubis bei 64,6 Prozent. Die Zahl der männlichen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag ist im Vergleich zu 2023 um 2,0 Prozent gesunken, dagegen stieg die Zahl der weiblichen Ausbildungsanfängerinnen um 0,5 Prozent.
Im Handwerk stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 0,9 Prozent, in den Ausbildungsbereichen des Öffentlichen Dienstes um 1,9 Prozent. In den Ausbildungsbereichen Industrie, Handel und Landwirtschaft sank die Zahl um jeweils 3,1 Prozent. Im Bereich Sonstige gab es ebenfalls einen Rückgang der Neuabschlüsse von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Quelle: IT.NRW
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