Foto: © Handwerkskammer des Saarlandes
HWK des Saarlandes | April 2025
Neuer Mitarbeiter im Eventmanagement
Willkommen im Team: Hauptgeschäftsführer Jens Schmitt begrüßte zum 1. April einen Neuzugang in der Handwerkskammer des Saarlandes.
Daniel Jakobs, Jahrgangsbester (Foto: © Sandra Blass-Naisar)
Vorlesen:
Bei der Handwerkskammer Trier ist Daniel Jakobs als Jahrgangsbester zum Kraftfahrzeugtechniker geworden. Er spricht hier über seine Erfahrungen und seine Geschichte.
Am Schrauben hängt sein Herz. Schrauben an alten Mopeds. Hercules, Kreidler, Zündapp. So fing sie an, seine Begeisterung für alles, was röhrt, dröhnt und knattert. "Der Motorsport ist eine Leidenschaft" bekennt Daniel Jakobs. "Und glücklicherweise habe ich eine Freundin, die das versteht und auch infiziert ist vom Nürburgring-Virus!" Dabei hätte der Junge studieren sollen, wenn es nach seinen Eltern gegangen wäre. "Wir haben in Losheim am See gewohnt und da ist das Autohaus Müller nicht weit", sagt Daniel Jakobs und grinst. Also hat er nach dem Fachabi hier von 2014 bis 2017 seine Ausbildung gemacht und als landesbester Geselle abgeschlossen. Danach hat er in verschiedenen Autohäusern im Saarland und in Rheinland-Pfalz gearbeitet und ist schließlich beim BMW-Servicepartner Auto Schmidt in Saarburg gelandet. "Hier gefällt es mir. Ich schätze die sehr familiäre und kollegiale Atmosphäre und natürlich die Arbeit mit BMW, eine Marke, mit der ich mich identifizieren kann, für mich die beste Automarke in Sachen Technologie." Weil er sich beruflich und auch persönlich weiterentwickeln wollte, stand für ihn auch schnell fest: "Ich möchte meinen Meister machen. Vielleicht auch irgendwann meinen Betriebswirt. Die Perspektive, sich selbständig zu machen, reizt mich!"
Den Meisterkurs fand Daniel Jakobs sehr interessant, vor allem auch, weil alle Altersklassen vertreten waren. Die ganz Jungen, aber auch Leute so um die 50, 60 mit viel Erfahrung im Beruf. "Da war echt spannend. Alle machen das Gleiche. Dasselbe ist es aber nicht!" Wirklich richtig gut seien die beiden Haupt-Dozenten gewesen: Frank Scholer und Thomas Wagner. "Sie haben einfach einen Super-Unterricht gemacht. Da ist viel hängengeblieben." Und so hat er jetzt den Klima-Schein in der Tasche, die Berechtigung an Klimaanlagen zu arbeiten, den Airbag-Schein und er ist AU-Inspektor und darf die Abgas-Untersuchung selbst durchführen. Dass er nicht nur landesbester Geselle war, sondern jetzt auch Bestmeister bei der Handwerkskammer Trier, das freut ihn. "Der Aufwand hat sich gelohnt, denn ich habe ja berufsbegleitend den Meister gemacht, abends und samstags. Das hat schon ganz schön geschlaucht." Zum Entspannen setzt er sich in seinen 3er BMW, fährt mit der Freundin zum Nürburgring, besucht Motorsport-Events in der Region. Und ja, zuhause schraubt er immer noch an allem, was rollen kann und träumt von einem BMW, M3, Baureihe E30, so ein gutes Stück aus den späten 80ern, frühen 90ern. "Irgendwann werde ich mir so ein Schätzchen leisten können!", spricht’s und schraubt weiter.
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